Wescom Signal & Rescue

Manufacturers and designers of the world’s leading brands of pyrotechnic marine rescue signalling devices

 

 

Information der Öffentlichkeit

WesCom Signal & Rescue Germany GmbH


Auf dem Betriebsgelände der WesCom Signal & Rescue Germany GmbH werden pyrotechnische Gegenstände hergestellt (Signale für die Seenotrettung und pyrotechnische Simulationskörper für den militärischen Bereich).

Die WesCom Signal & Rescue Germany GmbH muss für die Herstellung der pyrotechnischen Gegenstände die gesetzlichen Forderungen u.a. des Sprengstoffgesetzes und Immissionschutzgesetzes einhalten. Der Betrieb ist nach § 7 der 12. BImSchV angezeigt und nach § 9 der 12. BImSchV ist ein Sicherheitsbericht der Behörde vorgelegt worden. Der Sicherheitsbericht wird regelmäßig aktualisiert. Die Kontrolle der Einhaltung der Gesetze obliegt dem Gewerbeaufsichtsamt des Landes Bremen (Zweigstelle Bremerhaven) und hat dafür einen eigenen Überwachungsplan (§ 17, 12. BImSchV) aufgestellt. Die letzte Vor-Ort-Besichtigung, nach Überwachungsplan, war am 24.08.2017 und es gab keine Beanstandungen. Weitere Informationen zur Vor-Ort-Besichtigung oder Überwachungsplan können auf Anfrage bei der Gewerbeaufsicht eingeholt werden.

Tätigkeiten im Betriebsbereich mit gefährlichen Stoffen oder Gegenständen:

Lagern: Gefährliche Stoffe und Gegenstände werden in zugelassenen Lagern aufbewahrt.
Alle Chemikalien und pyrotechnische Gegenstände werden getrennt gelagert. Auf Zusammenlagerungsverbote wird besonders geachtet.

Mischen, Granulieren und Absieben: Pyrotechnische Sätze werden in zugelassenen Gebäuden gemischt, granuliert oder abgesiebt. Das Mischen, Granulieren und Absieben der Chemikalien wird von Hand und auch automatisch, unter Sicherheit, durchgeführt.

Montage: Pyrotechnische Gegenstände werden in zugelassenen Gebäuden hergestellt/montiert.
Das Montieren der pyrotechnischen Gegenstände wird händisch und automatisch durchgeführt. Die Apparate und Maschinen für die Montage sind speziell dafür entwickelt und getestet.

Transport: Gegenstände und pyrotechnische Sätze werden mit Flurförderzeuge und Handwagen transportiert.
Für pyrotechnische Sätze gibt es besondere Bestimmungen für den Transport, z.B. Transport nur auf Anhängern oder auf Handwagen.



Gefahreneinstufung der im Betriebsbereich vorhandenen gefährlichen Stoffe oder Gegenstände:

Die pyrotechnischen Gegenstände enthalten Schwarzpulver oder Mischungen mit Schwarzpulver. Schwarzpulver ist leicht entzündbar und explosionsgefährlich. Weitere Einsatzstoffe sind z.B. Kaliumperchlorat, Kaliumnitrat, Bariumnitrat, Strontiumcarbonat oder Strontiumnitrat (brandfördernde Stoffe). Sie enthalten für die Verbrennung nötigen Sauerstoff und dienen gleichzeitig für die Farbgebung. Des Weiteren bestehen die pyrotechnischen Sätze aus brennbaren Stoffen, wie z.B. Metallpulvern, Dextrin, Naturharzen, Milchzucker, Schwefel, Guanidinnitrat und Klebstoffen.
Einige Stoffe sind in ihrer Lieferform gesundheitsgefährdend, daher werden bei der Verarbeitung (Mischen und Abfüllen) besondere Schutzmaßnahmen getroffen. Von dem fertigen Gemisch, als Pulver oder gepresster Form, gehen bei der Lagerung dann keine Gesundheitsgefahren mehr aus.
Entsprechend ihres Brandverhaltens sind die pyrotechnischen Gegenstände in Lagergruppen eingeteilt.
Es gibt 4 Lagergruppen: 1.1 (gefährlichste) bis 1.4 (ungefährlichste). Ein Großteil unserer pyrotechnischen Gegenstände ist in der Lagergruppe 1.4 eingeteilt. Die Zuordnung der Lagergruppen geschieht durch die Bundesanstalt für Materialforschung und –Prüfung (BAM) in Berlin.

 Gefahrenkennzeichnung der Stoffe oder Gegenstände:

In regemäßigen Abständen werden Brandschutzübungen, mit unseren Brandschutzhelfern und Ersthelfern, durchgeführt. Diese Brandschutzmaßnahmen und auch Brandmeldeeinrichtungen werden regelmäßig überprüft. In einem Brandfall bleibt das Ereignis auf ein einzelnes Gebäude beschränkt.
Sollte es trotz aller Sicherheitsvorkehrungen zu einem Störfall kommen -- möglich sind Brände und Explosionen -- informieren wir zusammen mit den Behörden die Anwohner der näheren Umgebung.



Bitte beachten sie folgende Verhaltensregeln bei einem Störfall:

  • Achten sie auf Lautsprecherdurchsagen. Die Anweisungen von Polizei und Feuerwehr sind zu befolgen.
  • Dem Unfallort fern bleiben, Straße und Wege für die Einsatzkräfte freihalten.
  • Fenster und Türen schließen, Lüftungs- und Klimaanlagen ausschalten.
  • Nachbarn verständigen, Kinder ins Haus holen, behinderten und alten Menschen helfen.
  • Telefonverbindungen zu Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste nicht durch Rückfragen blockieren.
  • Im PKW/LKW: Schließen sie die Fenster. Stellen sie die Lüftung und Heizung ab.
  • Auf Entwarnungsdurchsagen über Radio oder Lautsprecherwagen achten.



Weitere Informationen

Für die Unterrichtung der Öffentlichkeit und weitere Informationen ist die Geschäftsführung der WesCom Signal & Rescue Germany GmbH verantwortlich und kann über die Telefonnummer 393-0 erreicht werden.

Die WesCom Signal & Rescue Germany GmbH ist zertifiziert nach ISO 14001 (Umweltzertifizierung), ISO 9001 (Qualitätszertifizierung) und OHSAS 18001 (Arbeitssicherheitszertifizierung) und wird regelmäßig auditiert.

Diese Information steht als Download unter www.wescomsignal.com zur Verfügung.

 

 

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email: info@wescomsignal.com

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